In der Wiener Schatzkammer befindet sich die kostbare "Achatschale", von der man sogar meinte, dass es sich dabei vielleicht um den "Heiligen Gral" handeln könnte. [...]

Riki Schirrer

Wissenswertes

[...] Sie soll von Konstantinopel stammen und beim 4. Kreuzzug erbeutet worden und über das Burgundische Erbe zu den Habsburgern gekommen sein. Frage: Gibt es Aufzeichnungen oder Hinweise durch wen sie von Konstantinopel nach Burgund kam?

Diese Achatschale könnte eben im 4. Jh. nach Chr. am Hofe Kaiser Konstantins entstanden sein. Aufgrund ihrer Größe und der Tatsache aus einem einzigen Achatblock geschliffen worden zu sein, zählt sie zu den bedeutendsten Objekten der antiken Steinschneidekunst weltweit. Im Durchlicht in der natürlichen Maserung des Steines lässt sich das griechische Wort „XRISTO“ – der Name Christi – erahnen, was dazu führte, dass spätere Legenden sogar den Hl. Gral in dieser Schale vermuteten. Die Herkunft der Achatschale ist leider ungewiss. Berichte des 18. Jh.s erzählen, dass die Schale durch die Eroberung Konstantinopels im Jahre 1204 ihren Weg nach Europa fand und später im Besitz Karls des Kühnen war. Genaue Aufzeichnungen über die „Reise“ der Schale und deren Besitzerwechsel sind leider nicht bekannt bzw. bis dato unentdeckt. Durch die Heirat zwischen Maximilian I. und Maria von Burgund ist die Schale gemeinsam mit dem Burgundererbe nach dem Tod Karls des Kühnen 1477 in den Besitz der Habsburger gelangt.

https://www.khm.at/objektdb/detail/100474/

 

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