Was für Räume enthielt ein römischer Kaiserpalast?

Patrick Plöchl

Kaiser

Es gibt unterschiedliche Beispiele für Kaiserpaläste. In der kroatischen Hafenstadt Split existiert der so genannte „Diokletianpalast“ (erbaut Ende des 3. Jh.s. n. Chr.), der Elemente der Villen- und Palastarchitektur, Militär- und Stadtarchitektur sowie der Sakralarchitektur in sich vereinte und eine Gesamtfläche von etwa 30.000 m² einnahm. Ein Kaiserpalast funktionierte wie eine kleine Stadt. Er musste Appartements für den Kaiser und die kaiserliche Familie, den Thronsaal, Empfangssäle, Beratungsräume, Wirtschaftsräume, Vorratskammern, Sanitäranlagen, Räumlichkeiten für den religiösen Kult beinhalten. Ein Kaiserpalast war aber nicht nur privater und zeremonieller Sitz des Kaisers, sondern auch Zentrum der Reichsverwaltung. Hier gab es auch eine Münzprägestätte, hier wurde der Staatsschatz aufbewahrt und mitunter gab es Zellen für Gefangene.

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