Gibt es noch deutsche Fürsten, die in Griechenland Eigentum haben?

Otto Letz

Wissenswertes

Das dänisch-deutsche Adelshaus der Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg stellte von 1863 bis 1973 die Könige Griechenlands, bis sich das griechische Volk nach dem Ende der von 1967 bis 1974 andauernden Militärdiktatur (während der das Königshaus eine recht unglückliche Rolle gespielt hatte) in einer Volksabstimmung mit einer Mehrheit von 70 % für die Abschaffung der Monarchie aussprach. Danach wurden auch die Besitzungen des Königshauses in das Eigentum des griechischen Staates überführt. Dagegen erhob der letzte, damals im Exil befindliche König Konstantin II. (geb. 1940) Einspruch beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg und erhielt im Jahr 2000 teilweise Recht. Der griechische Staat gab daraufhin das mobile Vermögen der Königsfamilie zurück, jedoch nicht den Grundbesitz. 2013 kehrte Konstantin II. nach Griechenland zurück und erwarb dort Besitz, erkannte aber auch an, dass es keine Möglichkeit gibt, die Monarchie wieder zu errichten.

Möglicherweise haben auch darüber hinaus andere Mitglieder des Königshauses bzw. Angehörige anderer Adelsfamilien Eigentum erworben, aber nicht auf Grundlage der Besitztitel aus der Zeit der Monarchie.

 

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