Warum macht man in einem Raum (Muster nachzeichnen) keine typischen byzantinische Symbole ?

Fritz Lang

Ausstellung

Die Idee ist, dass man sich beim Zeichnen der Muster und Ornamente inspirieren lässt von den Objekten, die sich in dem Raum (Raum 09) befinden. Der entsprechende Text bei der Mitmach-Station lautet: 
Byzantinische Muster sind sehr beliebt. Man ahmt sie nach und schmückt eigene Erzeugnisse damit.
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In diesem Raum befindet man sich sozusagen in der Schatzkammer der Ausstellung. An den Objekten lässt sich die Begeisterung/Bewunderung für Byzanz auf unterschiedliche Arten ablesen. „Typisch byzantinische“ Motive weisen die ausgestellten Seidenstofffragemente oder der Tragaltar des heiligen Willibrord auf.
Der Tragaltar des heiligen Willibrord steht beispielhaft für die Vielfalt der Rezeption byzantinischer Kunstwerke im Westen. Die querrechteckige Form des aus einem Holzkern gebildeten Kastens ist für Tragaltäre typisch und entspricht zudem den byzantinischen Rosettenkästen, die allerdings nicht auf Füßen stehen.
Letzere sind in der Regel mit dünnen Elfenbeinreliefplatten und den namengebenden Ornamentleisten aus Bein beschlagen. Hier wurden die Ornamentleisten in der zu dieser Zeit beliebten Braunfirnistechnik gearbeitet. Sie geben gleichsam das modulare System vor, das den Schmuck dieser Kästen strukturiert.

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