Wie lange gibt es die Römer schon?

Fabian Jelinek

Wissenswertes

Die sagenhafte Gründung Roms durch Romulus und der Beginn der römischen Zeitrechnung ("ab urbe condita" - seit Gründung der Stadt) soll im Jahr 753 v. Chr. geschehen sein. Die altbekannte Eselsbrücke "7 5 3 - Rom schlüpft aus dem Ei" ist sicher noch aus Schulzeiten bekannt.  Der Sage nach wurden die Zwillingsbrüder Romulus und Remus von König Tarchetius auf dem Tiber ausgesetzt, und von einer Wölfin gefunden, die sie ernährt und aufgezogen hatte. Romulus, der erste von den sieben Königen, soll die Siedlung auf dem Palatin, einem der sieben Hügel Roms, gebaut haben.
Die wirkliche Gründung der Stadt erfolgte durch das ab 1200 v.Chr. nach Italien eingewanderte indogermanische Volk der Latiner, das sich am Unterlauf des Tiber niedergelassen hatte. Spätestens seit der Wende vom 2. zum 1. Jahrtausend v. Chr. hatten sich auf den Hügeln Roms schon bäuerliche Siedlungen befunden. Um 1000 v. Chr. bauten die eingewanderten Latiner eine Brücke ("Tiberbrücke") über den Fluss, wo ein Handelsplatz entstand, woraus sich das spätere Rom entwickelte.  Bald darauf trieb es das Seevolk der Etrusker (latein. "Tusci", davon der Name ihres Siedlungsgebietes: Toscana) nach "Latium". Sie fingen an Rom, das bis dato nur aus einzelnen verschiedenen bäuerlichen Dörfern bestand, zu einem Stadtstaat auszubauen und etruskische Könige einzusetzen. Die neubegründete Stadt erhielt nach dem regierenden etruskischen Adelsgeschlecht Ruma den Namen "Roma". Um 510 v. Chr. soll der letzte König von Rom vertrieben worden sein. Die angesehenen Adelsgeschlechter (Patrizier) beendeten die Monarchie und errichteten eine Republik ("res publica" - öffentliche Sache).
 

Mein Besuch

0 Einträge Eintrag

Voraussichtliche Besuchszeit

Liste senden