Wie konnte man damals neue Gesetze verbreiten, oder bei Heerfahrten die "Gegner" kennen, die Menschen informieren - wer konnte damals lesen oder schreiben?

Ludwig Piribauer

Alltag

Gesetze verbreiteten sich über das „Hörensagen“ und allgemeine Lebenserfahrungen, auch über Verlautbarungen in den Siedlungsgemeinschaften: das gesprochene Wort war immens wichtig.  Gegner lernte man zumeist nicht persönlich kennen, es gab in den Köpfen diffuse Feindbilder, die sich dann im Konfliktfall gewaltsam entluden. Lesen und Schreiben konnten ziemlich viele Menschen in Byzanz, weit mehr als in der westlichen mittelalterlichen Welt: es gab Schulunterricht auch in kleineren Siedlungen, Elementarkenntnisse wurden teilweise auch an Mädchen vermittelt.

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