War die Kaiserin Theophanu porphyrgeboren?

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Kaiser

Porphyrgeboren zu sein, war erst im 10. Jahrhundert bedeutsam und stellte für den Kaiser eine besondere Form der Legitimation dar. Die Porphyra war eine Geburtskammer im Großen Palast in Konstantinopel. Diese Geburtskammer ist seit dem 8. Jahrhundert in Quellen belegt. Der Name rührt daher, weil sowohl der Boden, als auch die Wände vollständig mit purpurfarbenem Marmor vertäfelt gewesen sein sollen.

Vermutet wird, dass durch Kaiser Konstantin VII., der den Beinamen Porphyrogennetos erhielt, dieser Begriff Eingang in die höfische Terminologie fand. Er impliziert, dass man zum innersten Kreis gehört. Daher waren porphyrgeborene Prinzessinnen auch im Westen sehr begehrt.

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